| Julie, Annie und ich <3 |
Vor zwei Wochen kam mein absoluter Lieblings DJ nach Tokyo: Paul Kalkbrenner, der vor allem durch seinen Film "Berlin Calling" bekannt geworden ist. Er hat in einem der größten Clubs in Shibuya aufgelegt "Womb" und es war richtig witzig, weil das Publikum an dem Abend hauptsächlich aus Deutschen und Schweizern bestand.
| Paul!!!! |
Ansonsten waren das Wochenende endlich im neuen James Bond Film, der hier in Japan erst am 1.12. angelaufen ist. Kino ist übrigens richtig teuer, man kriegt als Student zwar Rabatt, aber man bezahlt für den Eintritt immer noch umgerechnet 15€. Es hat sich jedoch gelohnt, ich war begeistert!
Sonntag bin ich mit Julie ein bisschen durch die Stadt gestreift, durch Ginza und Shibuya. man sieht im Moment natürlich überall jede Menge Weihnachtsbeleuchtung, aber es ist ehrlich gesagt eher kitschig als schön. In Ginza ist es ganz schön, dort werden die Straßen von einem richtigen Lichtermeer gesäumt, aber in Shibuya ist es mir zu kitschig.
| Ginza |
| Volle Konzentration gefragt |
Man stülpt sich eine Art Klammer über die Finger und damit zupft man dann die Seite. Man muss relativ viel Kraft aber nicht zuviel Schwung aufwenden (dann zupft man mehrere Seiten) um einen schönen, vollen Ton zu erzeugen.
Unsere Lehrerin hat uns das Stück was wir lernen einmal vorgespielt und dann waren wir an der Reihe zu üben. Das Stück hieß Sakura, übersetzten Kirschblüte und es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es schwieriger war, als ich es erwartet hatte. Als wir alle fertig mit Üben fertig waren, haben wir das Gelernte einigen Angestellten des hiesigen Studienbüros vorgespielt, die alle begeistert waren. Danach durften wir uns dann zurück lehnen und das Vorspiel unserer Lehrerin genießen. Sie hat ein Stück gespielt, was kurz vor der Geburt Bachs geschrieben wurde und was war richtig beeindruckend, wie unterschiedlich die Musikentwicklung in Europa und Asien war!
| Koto |
Es war ein kleines Abendteuer sie abzuholen, aber am Ende haben wir uns gefunden und sind erst mal lecker Sushi Essen gegangen und haben uns über alles ausgetauscht, was ins den letzten Wochen passiert.
Tokyo hat sich am Samstag leider von seiner unfreundlichen Seite gezeigt, es war nasskalt und windig, aber wir sind trotzdem den Tag über durch die Stadt gestreift und ich habe hier Shinjuku, Harajuku und Shibuya gezeigt. Die meiste Zeit haben wir aber in Restaurants oder Cafés verbracht um uns bei Kaffee oder einem Ramen aufzuwärmen.
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| Harajuku im Regen... |
| I <3 Hachiko! |
Wir sind ins Vanaity gefahren, was für uns Mädchen absolut perfekt war. Erstens haben wir keinen Eintritt bezahlt und zweitens mussten wir- da wir eine Gruppe nur aus Mädchen waren- gar nicht anstehen! Es war richtig witzig, denn ich habe ein Mädchen getroffen, was ich Ende September in Shibuya kennengelernt habe und was zufällig auch im gleichen Club war! Zufälle gibt es...
| Heidelberg in Tokyo?;-) |
Was für mich immer das beste am Weggehen ist, ist dann mitten in der Nacht essen zugehen! Wir haben ein wunderbares Ramen Lokal gefunden, was extra für uns acht Mädels noch mal geöffnet hat. Es war einfach nur lecker und hat richtig schön durchgewärmt!
| Lebensfreude! |
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| Eine Soba Wand! |
Sonntag Abend gab es schon die erste Abschiedsparty, denn einer von uns-Francesco- wird uns nächste Woche leider schon verlassen. Wir haben uns eine kleine Überraschung für ihn ausgedacht und in einem Chor "Leaving on a Jet Plane" gesungen. Martin hat uns am Klavier begleitet und unterstützt und Francesco hat sich sehr gefreut. Es war für uns alle sehr emotional! Wir sind dann in ein Izakaya zum Nomihodai gegangen und hatten einen sehr schönen Abend alle miteinander, haben viel gelacht, aber es hing auch schon ein bisschen Abschiedsstimmung in der Luft.
Diese Woche war meine letzte Arbeitswoche vor Weihnachten und auch die letzte richtige Uniwoche, nächste Woche fällt fast alles aus. Wir sind fleißig am Weihnachtsfest planen und es wird sehr schön, auch wenn es sehr anders als "normales Weihnachten wird".
Aber die Menschen hier sind mir so ans Herz gewachsen, dass sie fast ein Familienersatz für mich geworden sind!
| 家族-Familie! |




























