| Araha Beach :-) |
Letzte Woche Dienstag haben wir beschlossen spontan ein Wochenende nach Okinawa in die japanischen Tropen zu fliegen. Hier in Tokio wird es langsam Herbst und die Temperaturen mit 18° C auch langsam kühler, daher habe ich mich super gefreut noch mal in die Sonne zu kommen.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass Japan auch eine so tropische Seite hat, die Fotos haben mich eher an die Bahamas oder die Karibik denken lassen.
| Abflugbereit! |
Wir haben ein Gruppentaxi zu unserem Hostel genommen, welches im Zentrum von Naha gelegen ist. Das Hostel heißt Monkey's Inn und ist zwar sehr einfach gestaltet aber es besitzt einen ungeheuren Charme. Es gibt ein Gebäude mit den Schlafzimmern für Frauen und ein Gebäude mit denen für die Männer. Und im Hostel leben die entzückendesten Welpen der Welt! Fünf Wochen alt, klein, flauschig, süß! Ich hätte sie am liebsten in meinen Rucksack gepackt und wieder mit nach Hause genommen.
Wir haben alles mögliche bestellt und geteilt, Reis mit Fleisch und Gemüse, Fisch, Rind, Nudeln, Suppe. Es war unglaublich lecker und immer frisch zubereitet! Später am Abend sind die Besitzer des Hostels ebenfalls in das Lokal gekommen und haben uns in die lokale Trinkkultur eingeführt. Okinawa ist nämlich nicht nur für paradiesische Strände sondern auch für Sake berühmt. Der Sake dort heißt Awamori und obwohl man ihn mit Wasser verdünnt trinkt, steigt er einem sehr zu Kopf. Mein Reiseführer warnt auch davor zuviel zu trinken und dem Fall lieber alle Pläne für die nächsten zwei Tage abzusagen. Soweit ist es bei uns nicht gekommen, aber wir haben alle eine Runde probiert und waren alle mehr oder weniger begeistert.
Es war richtig schön noch mal in der Sonne zu liegen. Gegen Mittag wurde es richtig heiß und wir sind zum Mittagessen geflüchtet.
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| Strandgut |
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| Annie und ich |
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| Spuren im Sand:-) |
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| Sake mit Schlange |
Nach dem Abendessen sind wir wieder an den Strand gegangen. Es gibt in der Nähe unseres Hostels einen Strand, welcher zwar wunderschön auf Fotos aussieht, aber in Wirklichkeit leider enttäuschend war. Der Blick aufs Meer ist durch mehrere Brücken versperrt, aber da es dunkel war, hat uns das nicht weiter gestört.
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| Wer ist stärker? |
| Julie und Annie <3 |
Den Samstagmorgen haben wir im alten Naha verbracht. Es gibt dort eine große Burganlage- Shuri-jo, welche wie so vieles in Japan nicht wirklich alt ist, sondern wieder neu aufgebaut wurde. Ursprünglich ist die Burg im 14. Jh. gebaut worden und war bis ins 19. Jh. die Residenz des Ryukyu Königreichs. Wir hatten richtig Glück, denn wir waren zur Zeit eines Festivals in Naha und auf der Festung wurde traditionelle japanische Kunst gezeigt: Tanz, Musik und Gesang. Das ganze wirkte sehr fremd auf mich, aber ungeheuer elegant und grazil. Die Bewegungen der Tänzerinnen sind sehr langsam, aber stehen unter einer wahnsinnigen Spannung, es wirkt sehr leicht und doch schwer.
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| Garten am Shuri-jo |
| Shuri-jo |
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| Tanz der Schülerinnen |
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| Tanz der Lehrerinnen |
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| Okinawas traditioneller Wächter |
| Freiheit |
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| Vittorio wird eingebuddelt |
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| Das Endergebnis |
| Tropical Beach |
Bei Sonnenuntergang sind wir nach Hause aufgebrochen und später zum Kokusai Dori zurück gekehrt um Souvenirs zu kaufen. Es gibt dort einen wunderbaren Laden mit Süßigkeiten und Keksen und das Beste ist, dass man alles probieren kann! Wir haben uns einmal durchgekostet und ich habe ein bisschen was für meine Mitbewohnerinnen in Kodaira eingekauft.
Zum Abendessen sind wir Okonomiyaki essen gegangen. Okonomiyaki ist wie eine Art Omlett, was aus Kohl, Fleisch, Nudeln und einer Eier Mehl Mischung besteht, welche dann auf einer heißen Platte gebraten wird. Zusätzlich kann man sich dann Garnelen, Gemüse, Käse etc. bestellen, was dann in das Okonomiyaki eingearbeitet wird. Es war so lecker!!! Und die Art wie das zubereitet wird, hat fast etwas künstlerisches!
| Gourmet Tempel |
Sonntag Morgen mussten wir leider schon wieder zum Flughafen aufbrechen. Der letzte Blick aus dem Fenster auf die Inselgruppen war schier unwirklich schön und ich habe beschlossen, irgendwann noch mal wieder zu kommen und dann länger zu bleiben.
In Tokyo hat es geregnet, es war neblig und mein erster Gedanke war: Wann geht der nächste Flug zurück?
Gegen vier Uhr Nachmittag waren wir wieder in Kodaira: müde, glücklich und braun gebrannt!
| 沖縄 <3 |



















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